| Im Sturzflug in die neue Saison... |
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Mit den ersten Nebeltagen kamen für mich und unser Snowboard-Team auch die ersten Trainingstage auf dem Gletscher in Saas Fee. Nach sehr intensiven Vorbereitungen neben dem Schnee mit Gewichtheben, Downhillen, Wakesurfen und Schnelligkeitstrainings fand letzte Woche endlich das mehr oder weniger lang ersehnte Schneetraining statt. Die lange Pause von fünf Monaten ohne mein geliebtes Snowboard hat mir gut getan, so freute ich mich wie ein kleines Kind, als es am letzten Montag mit der Gondel wieder mal Richtung Allalin-Gletscher ging. Doch der trockene Winter und warme Sommer haben auch im Wallis ihre Spuren hinterlassen. Der Gletscher nimmt immer mehr ab und es wird von Jahr zu Jahr schwieriger, noch ein Fleckchen Schnee über dem Eis zu finden. Nun ist zu hoffen, dass es im Herbst schön kalt und nass wird, damit das Geröll auf 3'500 M.ü.M. noch ein wenig mit Schnee zugedeckt wird. Sonst wird es extrem kompliziert, damit all die Snowboarder und Skifahrer aneinander vorbeikommen. Auf jeden Fall war es trotz den schlechten Bedingungen eine perfekte Woche für den Einstand und ich freue mich schon auf die nächste. Wir sind einmal mehr ein gutes Team und motiviert, zusammen eine gute Saison zu geniessen. Obwohl es die erste Woche war, ging es schon ordentlich zur Sache und war sehr intensiv. Nach getaner Arbeit auf dem Schnee, was heissen will, drei bis vier Stunden Technik-Training, hatten wir am Nachmittag jeweils zwei Stunden Kondi. Was vor allem auf 1'800 M.ü.M. am Anfang sehr intensiv ist. Auch die hinterletzten Lungenbläschen werden durchgespühlt und der Puls ist schon beim Einlaufen auf anständiger Betriebstemperatur. Am Freitag Mittag war die Woche schon wieder vorbei, doch bevor wir nach definitiv nach Hause fahren konnten, gab es noch eine Bonus-Runde Wakesurfen auf dem Genfersee. Die Beine brannten zwar von der strengen Woche, doch Surfen geht immer :) Diese erste Woche war vom Spass- und Intensitätsfaktor eigentlich schon am Freitag kaum noch zu toppen, obwohl am Samstag dann die wirkliche Herausforderung wartete. Nach einer kurzen Nacht fuhren wir am Samstag in der Früh nach Triengen bei Sursee. Dort befindet sich ein kleiner Flughafen mit Fallschirm-Base. Mein erster Tandem-Sprung war angesagt, quasi als Mental- und Überwindungstraining. Die grösste Anstrengung für mich war aber schlussendlich weniger die Überwindung, aus dem Flieger zu hüpfen, sondern eher die Konzentration, auf dem Landeanflug im Schirm nicht ko**en zu müssen:) Mein Magen ist eher für gemütliche Flüge nach Übersee als für G-Belastungen konzipiert...Spass hat's auf jeden Fall gemacht, am liebsten einfach mehr freien Fall... Nebst dem spannenden Training habe ich aber noch eine weitere gute Neuigkeit. UnderArmour, eine sehr innovative, technische und stylische Marke aus den USA darf ich neu zu meinen Ausrüstern zählen. Vielen Dank an dieser Stelle an Thomas und das ganze Movesportstyle-Team in Neuendorf! Von nun an sind die stinkigen, verschwitzten Tage im Training und an langen Renntagen gezählt und ich kann mich ganz auf's Snowboarden konzentrieren, ohne Angst zu haben, mich zu erkälten.
So, das wäre es wieder mal von meiner Seite. In der Galerie hat's noch ein neues Album mit Fotos von einer Wanderung auf meinen Lieblingsberg im Val Lumnezia gegeben. Manu und ich haben unsere Grenzen ausgelotet und mit Knie- und Gelenkschmerzen gebüsst. Aber schön war's auf jeden Fall! Bis bald mit News vom nächsten Training...
Fabio |



